Ich wollte nur kurz der hochschwangeren Katze ein Leckerli bringen, aber dann hat sie die ganze Packung auf einmal verschlungen und Löcher hineingemacht. „Frieda, du bist ja ein Schlecky-Monster“,…

Ich wollte nur kurz der hochschwangeren Katze ein Leckerli bringen, aber dann hat sie die ganze Packung auf einmal verschlungen und Löcher hineingemacht. „Frieda, du bist ja ein Schlecky-Monster“,...

Ich stelle die Kamera auf und gehe zu Frieda, der hochträchtigen Katze, die in ihrem Zimmer liegt. Sie ist eine ehemalige Straßenkatze, die als Fund zu uns kam und sich als trächtig herausstellte. Heute will sie nicht gestreichelt werden, aber sie liebt Schleckis. Ich halte ihr eine Packung hin, und sie stürzt sich sofort darauf.

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Sie nimmt fast die ganze Packung auf einmal, macht Löcher hinein und schleckt alles ab. Ich muss lachen, als sie sogar den Rest vom Boden aufsammelt. „Frieda, du bist ja ein Schlecky-Monster“, sage ich. Sie schaut mich kurz an und miaut dann weiter.

Sie ist heute sehr gesprächig. Ich frage mich, wie viele Kitten sie wohl bekommt. Wir wissen es nicht genau, aber ihr Bauch ist riesig. Eines der Kitten hat sogar schon die Augen geöffnet, als ich es durch die Bauchdecke gesehen habe.

Ich bin gespannt, wann es so weit ist. Ich erkläre den Zuschauern, dass Frieda nach der Geburt und der Aufzucht ihrer Kitten in die Vermittlung gehen wird. Manche scheue Straßenkatzen werden nach der Kastration wieder an betreuten Futterstellen freigelassen, aber Frieda ist offen genug, dass sie ein Zuhause finden wird. Sie ist zwar nicht so gern angefasst, aber sie ist zutraulich und lässt sich mit Leckereien locken.

Ich merke, dass ich das Tablet vergessen habe, also stelle ich die Kamera kurz ab und hole es. Als ich zurückkomme, ist Frieda in ihre Box gegangen. Ich bringe ihr noch ein Schlecky und setze mich zu ihr. Sie kommt heraus und schleckt es genüsslich.

Ich streiche ihr vorsichtig über den Kopf, und sie lässt es zu. Ich schaue mir ihren Bauch an und schätze, dass es vier oder fünf Kitten werden. Manchmal sind es auch nur zwei oder drei, aber dann sind sie größer. Wir werden überrascht sein.

Ich erzähle, dass wir trächtige Katzen nicht abgeben, weil die Geburt und die Aufzucht hier besser betreut werden können. Die Kitten werden über uns vermittelt, und Frieda wird nach der Geburt kastriert. Die Schutzgebühr variiert, je nachdem, welche medizinischen Kosten angefallen sind. Dann verabschiede ich mich von Frieda und gehe weiter zu den zwei jungen Katern, die nebenan sind.

Frieda hat sich in ihr Domizil zurückgezogen, und ich werfe das leere Schlecky weg. Sie hat genug für heute.