Ich stand in einer Blutlache, zwei fremde Babys schrien in meinen Armen, und draußen knirschten schwere Stiefel auf dem Kies. Der sterbende Biker hatte mir gerade zugeflüstert: „Nimm die Kinder,…

Ich stand in einer Blutlache, zwei fremde Babys schrien in meinen Armen, und draußen knirschten schwere Stiefel auf dem Kies. Der sterbende Biker hatte mir gerade zugeflüstert: „Nimm die Kinder,...

Blut sollte nicht nach altem Kupfer und verschütteter Babynahrung riechen. Lena lernte das an diesem Abend auf einem rissigen Linoleumboden stehend, zwei lauwarme Lieferbeutel in den Händen. Ein massiger Mann in blutgetränkter Lederkutte saß zusammengesunken an einer Küchenzeile. In seinen zitternden, tätowierten Armen schliefen zwei identische Säuglinge mitten durch die Apokalypse hindurch.

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Ihre Schicht hätte um Mitternacht enden sollen. Es war 2:40 Uhr morgens. Ihr alter Kleinwagen ratterte über die aufgerissene Landstraße bei Finsterwalde. Die kahlen Reifen kämpften auf der feuchten Nacht um Halt.

Die Klimaanlage war seit drei Sommern tot. Sie schmorte in der klebrigen Augusthitze, umgeben vom Geruch der Knoblauchbrötchen auf dem Beifahrersitz. 22, tief verschuldet, am Leben gehalten von Energy Drinks und Trotz. Die Lieferanweisung auf ihrem gesprungenen Display war absichtlich vage.

Vor der Tür abstellen. Hinterer Gang. Laut klopfen. Die Adresse gehörte zu einer Doppelhaushälfte am Ende eines Schotterwegs, zugewuchert von wildem Ginster und verrosteten Autowracks.

Kein Ort, an dem man ohne Grund hinfuhr und erst recht keiner, an dem man blieb. Sie parkte, ließ den Motor laufen. Eine defekte Zündkerze brachte das Auto alle paar Sekunden zum Zittern. Sie griff die fettigen Papiertüten und trat aus dem Wagen.

Die Nachtluft war dick. Das mechanische Zirpen der Zikaden hing schwer über allem. Kein Licht an der Veranda. Als sie auf die Betonplatte trat, die als Terrasse diente, blieb ihr Fuß an etwas Festem hängen.

Ein schwerer Motorradstiefel, abgewetzt. Sie erstarrte. Die Tür war nicht nur unverschlossen, sie hing aus den Angeln, nur noch an einem verbogenen Metallstück befestigt. Der Rahmen splitterte weiß im Dunkel.

Essen absetzen, Foto machen, gehen. So hatte man es ihr beigebracht, eine sterile Stimme, die nichts von der Realität eines eingetretenen Türrahmens in dieser Gegend wusste. Sie stellte die Tüten ab, holte ihr Handy heraus. Der Blitz beleuchtete den zersplitterten Rahmen.

Dann ein Geräusch aus dem dunklen Inneren. Ein nasses, rasselndes Einatmen, gefolgt von einem leisen Wimmern. Kein erwachsener Schmerzlaut, ein Baby. Jeder Instinkt schrie ihr zu, umzudrehen, ins Auto zu steigen, zu fahren, bis der Tank leer war.

Sie wurde nicht fürs Heldentum bezahlt, kaum für die Lieferung. Sie machte einen Schritt zurück. Der Kies knirschte unter ihrer Ferse. Das Wimmern wurde lauter, spitzte sich zu einem dünnen, atemlosen Schrei.

„Verdammt“, murmelte sie und schob die hängende Tür beiseite. Der Geruch traf sie zuerst wie eine Wand: Eisen, scharf und metallisch. Darüber die unverkennbare Süße von Babypuder und verbranntem Schießpulver. Ihr Magen krampfte sich zusammen.

Die Küche war nur vom kranken gelben Schein einer Straßenlaterne durch ein schmutziges Fenster beleuchtet. Die Kühlschranktür stand offen, warf ein Rechteck grellweißen Lichts über den Boden. In diesem Licht sah das Blut schwarz aus. Es war überall, dick und gallertartig auf den verblichenen Fliesen.

Mitten im Chaos saß ein Mann, ein Berg aus Muskeln und Leder, schwer gegen den Sockel des Kühlschranks gesunken. Seine Brust hob und senkte sich quälend langsam. Auf der Weste, kaum sichtbar unter dem zerfetzten blutigen Stoff, ein Patch: ein grinsender geflügelter Totenkopf. Eiserne Wölfe.

Lena hörte auf zu atmen. Sie wusste genug, um zu wissen, dass ein blutender Patchträger in einer verwüsteten Doppelhaushälfte für jeden, der zu viel sah, ein Todesurteil bedeutete. Dann bewegte sich der Berg. Seine massigen blutverschmierten Hände umklammerten nicht die Wunde.

Sie umschlossen schützend ein Bündel auf seinem Schoß. Zwei Bündel, Zwillinge, keine sechs Monate alt, in unpassenden verblichenen Strampelanzügen. Eines schlief tief, das Gesicht an die blutige Weste gepresst. Das andere schrie, das Gesicht rot verzogen, winzige Fäuste in die Luft schlagend.

Der Kopf des Bikers rollte zur Seite. Seine blassen, wässrig blauen Augen öffneten sich weit vor Schock und Blutverlust. Er sah sie. Er schrie nicht.

Er griff nicht nach der schweren schwarzen Pistole, die nutzlos einen Meter entfernt auf dem Boden lag. Seine Lippen formten mühsam Worte: „Nimm sie. “

Lena stand wie versteinert. Das Summen des Kühlschrankkompressors dröhnte in ihren Ohren.

„Ich … ich bin nur die Lieferfahrerin“, stammelte sie. Die Absurdität des Satzes hallte durch den blutigen Raum nach. „Sie kommen zurück“, krächzte der Biker. Eine dicke Blutblase bildete sich an seinem Mundwinkel und platzte.

„Nimm die Kinder, lauf! “

Er schob die Bündel ruckartig nach vorne. Das schlafende Baby wurde durchgeschüttelt, wachte aber nicht auf. Das schreiende Kind brüllte lauter, ein schriller Laut, der sich direkt in Lenas Schädel bohrte.

„Ich fasse ihre Kinder nicht an. Ich rufe die Polizei. “ Ihre Hand zitterte so stark, dass ihr Handy zu Boden fiel und in der Blutlache zum Liegen kam. Die Augen des Bikers flackerten mit plötzlicher erschreckender Klarheit auf.

„Keine Polizei. “ Der Schrei riss ihm die Kehle auf, gefolgt von einem heftigen Hustenanfall. Er beugte sich über die Babys, schirmte sie ab, während sein gewaltiger Körper krampfte. Blut sprühte aus seinem Mund, benetzte die weiße Kühlschranktür.

„Das System nimmt sie. Sieh mich an. Ich bin tot. Lass meine Jungs nicht in einem Käfig sterben.

Lena starrte auf das Handy, dann auf den Biker, dann auf das schreiende Kind, dessen winzige Finger gerade einen Streifen väterliches Blut über die eigene Wange schmierten. Sie hasste das Universum dafür, sie hierher gestellt zu haben. Vor allem hasste sie das erbärmliche, erdrückende Gewicht des Mitgefühls, das ihre Stiefel am Boden festhielt. Sie schnappte sich das Handy, wählte aber nicht den Notruf.

Sie steckte es in die Gesäßtasche. „Du stirbst hier nicht. Nicht jetzt, du sturer Mistkerl“, zischte sie und ließ sich auf die Knie fallen, direkt in die warme, klebrige Blutlache. Sie riss den Kragen seiner Lederkutte auf.

Kein Verbandskasten, keine Schere. Sie zog ihr eigenes Oberteil über den Kopf, presste den zusammengeknüllten Stoff direkt auf die zerfetzte Wunde unter seinem rechten Schlüsselbein. Der Biker brüllte, sein massiger Körper bäumte sich auf, ein Stiefel schmetterte gegen den Unterschrank. „Halt still.

Willst du leben? Dann halt still! “

Er sagte zurück, sein Atem flach und schnell. „Kilian“, hauchte er, den Kopf zur Seite fallend.

„Mir egal, wie du heißt. Augen aufbleiben. “

Das blutverschmierte Baby eskalierte von wütendem Weinen zu panischem, würgendem Schreien, drohte aus dem schwächer werdenden Arm des Vaters zu rutschen. „Er fällt.

Halt ihn. “ Doch der linke Arm des Bikers war leblos, Nervenschaden oder einfach zu weit fort. Lena hielt mit der rechten Hand weiter Druck auf die Wunde, schnappte sich mit der linken das strampelnde Baby und presste es unbeholfen gegen ihre Rippen. Unter ihrer rechten Hand das schwammige Nachgeben zerrissenen Fleisches, der verzweifelte Puls eines sterbenden Herzens.

Unter ihrem linken Arm die weiche hektische Wärme eines neuen Lebens. „Sie kommen zurück“, hatte er gesagt. Kilian hustete erneut. „Du musst gehen.

Sie wollten den Anwärter. Er ist geflohen. Sie haben mich erwischt. Sie kommen zurück, um es zu Ende zu bringen.

Nimm die Kinder. Geh. “

„Ich nehme deine Kinder nicht mit. Ich weiß nicht mal, wie man einen Hund versorgt.

Geschweige denn zwei Babys. Ich habe 50 € auf dem Konto. “

„Unter der Spüle“, murmelte Kilian. Die Augen fielen zu.

„Lose Fliesen. Bargeld. Nimm es. Nimm sie.

Findet Fels, den Chapter-Vorsitzenden, sagt ihm, er …“ Er beendete den Satz nie. Sein Kopf sackte nach vorne. Der Widerstand unter Lenas Hand verschwand. Seine Muskeln erschlafften vollständig.

„Hey, Kilian. “ Nichts. Draußen auf dem Schotterweg, das langsame, absichtsvolle Knirschen schwerer Reifen. Scheinwerfer wischten über den zersplitterten Türrahmen.

Jemand war zurückgekommen. Zwei Türen schlugen zu. Lena riss ihre Hand von Kilians Brust, prüfte nicht den Puls. Der schlaff hängende Kiefer sagte ihr alles, was sie wissen musste.

Panik, kalt und scharf, durchtrennte ihre Erstarrung. Sie schob das schreiende Baby höher unter den linken Arm, riss das Schlafende an seinem Strampler hoch. Der Ruck weckte es sofort. Es verzog das Gesicht zu einer roten Maske der Empörung.

Nun hatte sie zwei kreischende Alarmanlagen an der Brust. Schritte auf dem Kies, schwer, absichtsvoll. Kein zögerlicher Lieferfahrer, kein Nachbar. Lena ließ sich auf die Knie fallen, rutschte über den blutigen Boden zum Unterschrank unter der Spüle, presste das erwachte Baby mit dem Ellenbogen gegen ihren Oberschenkel, krallte mit der freien Hand die dritte Fliese aus dem Boden.

Zwei Fingernägel rissen ab. Sie fand darunter eine schwere fettige Leinentasche mit Messingreißverschluss. „Kontrollier die Hintertür“, bellte eine Stimme vom Hof, rau von jahrelangem Rauchen. Lena robbte rückwärts wie eine Krabbe, zog Babys und Tasche mit sich in den stockdunklen Flur, presste den Rücken gegen die abblätternde Tapete.

Der Flur endete in einer winzigen Waschküche. Sie schob sich rückwärts, bis ihre Wirbelsäule gegen eine kalte Waschmaschine stieß. Schwere Stiefel betraten die Küche. Glas knirschte.

„Der große Härz doch nicht geschafft. Der Anwärter ist nicht hier, Kessler“, murmelte eine jüngere Stimme. „Das sehe ich auch, Genie. Durchsucht die Bude.

Findet das Buch. “

In der dunklen Waschküche verlor Lena einen Krieg. Die Babys schrien atemlos rhythmisch. Der Klang hallte von den engen Wänden wider.

Nur eine Frage von Sekunden, bis Kessler sie hörte. Sie musste sie ruhig bekommen. Ihre Hände zitterten unkontrolliert, klebrig von Kilians trocknendem Blut. Sie dachte nicht nach, reagierte nur auf pure Angst.

Sie schob den Zeigefinger direkt in den Mund des einen Babys. Es wirkte. Es verschluckte sich am plötzlichen Eindringling, klammerte sich dann mit den zahnlosen Kiefern fest und begann heftig zu saugen. Sofort tat sie dasselbe mit dem kleinen Finger beim zweiten Kind.

Stille senkte sich über die Waschküche, unterbrochen nur vom nassen rhythmischen Schmatzen zweier Säuglinge, die an den schmutzigen Fingern einer verängstigten Fremden saugten. „Küche sauber! “, rief die jüngere Stimme. Der Lichtstrahl einer Taschenlampe wanderte näher zum Flureingang.

„Sieht aus, als hätte er versucht, sich selbst zu verbinden. Viel Blut. “

„Kessler, mir egal. Finde das Buch.

Schritte näherten sich dem Flur. Der Lichtkegel streifte die Kante der Wand, wenige Zentimeter von Lenas blutigen Stiefeln entfernt. Noch zwei Schritte und er würde sie sehen. Das Baby an ihrem kleinen Finger wimmerte enttäuscht.

Keine Milch. Sie drückte fester, betete lautlos. Dann von draußen: „Kessler, Sirenen auf der Landstraße. “

Der Lichtstrahl zuckte weg.

„Scheiße, die Nachbarn müssen angerufen haben. Schnapp dir seine Kutte, wir hauen ab. “

„Der ist schwer, Mann. “

„Dann schneid die Patches ab, du Idiot.

Los. “

Das widerliche Geräusch einer gezackten Klinge, die durch schweres Leder schnitt. Sekunden später polterten Stiefel zurück durch die Küche. Ein Motor heulte auf.

Reifen rissen über den Kies und verschwanden in der Nacht. Lena rührte sich nicht, die Finger noch immer in den Mündern der Babys, wartete auf die Sirenen. Sie kamen nie. Zehn Minuten verstrichen, nur das Zirpen der Zikaden und das Summen des Kühlschranks.

Die Sirenen, die Kessler gehört hatte, waren woanders hingefahren. Sie waren völlig allein. Vorsichtig zog Lena die Finger aus den Mündern der Babys. Sie fielen in erschöpftes Wimmern.

Ihre Arme fühlten sich aus Blei. Sie musste hier weg. Falls Kessler merkte, dass es kein Buch gab, könnte er zurückkommen. Durch die Küche an Kilian vorbei konnte sie nicht noch einmal gehen.

Über der Waschmaschine ein kleines Lüftungsfenster, kaum breit genug für einen Erwachsenen. Sie stellte die Leinentasche darauf, sah durch den Spalt gebündelte 100-Euro-Scheine schimmern. Sie schob die Tasche in ihre Jeans, presste sie gegen den Bauch wie einen Stein. Mit schmerzhafter Langsamkeit hievte sie zuerst ein Baby, dann das zweite durch das Fenster in das hohe, nasse Gras dahinter.

Dann kletterte sie selbst hoch. Das rostige Fensterprofil riss ihr die Schulter auf. Sie fiel kopfüber ins Gestrüpp, die Leinentasche schmerzhaft in die Rippen gerammt. Ein Baby wimmerte neben ihrem Ohr.

„Ich weiß“, hauchte sie und spuckte ein Blatt aus. Sie sammelte beide Kinder auf, unbeholfen an die Brust gedrückt, und watschelte durch das hohe Gras zur Vorderseite des Grundstücks, wo ihr Wagen noch immer lief, die defekte Zündkerze das Fahrgestell zittern lassend. Der schönste Klang, den sie je gehört hatte. Sie hatte keine Kindersitze, keine Ausrüstung.

Sie legte die Babys auf die Rückbank, zog den Sicherheitsgurt über beide. Ein erbärmlich unzureichender Schutz, der reichen musste. Sie warf die stinkenden Lieferbeutel aus dem Fenster in den Kies, trat aufs Gas, die Reifen drehten durch, bevor sie griffen. Sie fuhr eine Stunde lang ohne Ziel, nur mit dem Bedürfnis, Kilometer zwischen sich und die Doppelhaushälfte zu bringen.

Auf der Autobahn checkte sie alle 10 Sekunden den Rückspiegel. Der Himmel färbte sich violett, dann ein kranker oranger Ton, Morgendämmerung über den Industriegebieten am Stadtrand. Der Tank leer. Sie rollte in einen verlassenen Parkplatz hinter einem verrosteten Altkleidercontainer und stellte den Motor ab.

Plötzlich still. Beide Babys schliefen tief, eingelullt von der Vibration des sterbenden Motors. Sie zog die Leinentasche hervor, öffnete sie ganz. Bündel von 100ern, gebunden mit Gummibändern.

50. 000 €, vielleicht mehr. Genug, um ihre Schulden zu tilgen, das Auto zu reparieren, zu verschwinden. „Nimm die Kinder, das System nimmt sie.

Findet Fels. “ Kilans letzte Worte hallten in dem engen Wagen nach. Sie sah das Geld an. Dann drehte sie sich um und sah die Babys an.

Im harten grauen Morgenlicht wirkten sie unglaublich zerbrechlich. Eines trug noch einen Streifen getrockneten Bluts seines Vaters auf der Wange. Sie gehörten nicht zu ihr, sie gehörten zu einer Welt aus Patches, abgesägten Schrotflinten und Männern, die Türen aus den Angeln traten. Sie könnte jetzt zu einem Krankenhaus fahren, die Kinder abgeben, verschwinden.

Sie könnte das Geld behalten und neu anfangen. Sie schuldete Kilian nichts. Er war ein Krimineller. Er war tot.

Sie zog ein Babytuch aus dem Handschuhfach und wischte behutsam das getrocknete Blut von der Wange des Kindes. Es seufzte zufrieden, schmiegte sich an ihre Hand. Lena starrte lange auf die saubere Haut, ihre Brust schwer vor einer merkwürdigen, hohen Ergebenheit. Sie hasste diese ganze verdammte Welt.

Sie zog ihr gesprungenes Handy heraus, öffnete den Browser, suchte nicht nach einem Krankenhaus, nicht nach der Polizei. Ihr blutiger zitternder Daumen tippte mit fatalistischer Präzision: Eiserne Wölfe, Clubhaus, Chapter-Vorsitzender Fels. Sie drückte Enter, legte den Gang ein und fuhr vom Parkplatz. Was Lena in diesem Moment nicht wusste: Der Name, den Kilian mit seinem letzten Atemzug geflüstert hatte, war nicht nur der eines Anführers.

Fels hatte vor Jahren einen Sohn verstoßen, der sich weigerte, das Leben eines Patchträgers zu führen. Einen Sohn, der unter einem anderen Namen lebte, um seine eigene Familie zu schützen. Kilian war dieser Sohn gewesen, und die Männer, die ihn erschossen hatten, waren nicht gekommen, um einen Anwärter zu jagen. Sie waren gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen, von der Fels bis zu diesem Morgen nichts ahnte.

Wenn du wissen willst, was passiert, wenn Lena mit zwei fremden Babys und einer Tasche voller Blutgeld vor der Tür des gefährlichsten Mannes im Osten Deutschlands steht, bleib dran.