Ich stand mit Isa auf der Waage im Tierheim und betete, dass sie endlich abgenommen hat. Letzte Woche waren es 13,3 Kilo. Plötzlich zeigt die Anzeige 12,9 – und ich hörte aus dem Nebenraum, wie…

Ich stand mit Isa auf der Waage im Tierheim und betete, dass sie endlich abgenommen hat. Letzte Woche waren es 13,3 Kilo. Plötzlich zeigt die Anzeige 12,9 – und ich hörte aus dem Nebenraum, wie...

„12,9 Kilo“, sagte ich und starrte auf das Display der Waage. Isa hatte tatsächlich abgenommen. Ich hob sie wieder hoch, die kleine Dampfwalze, und drückte sie kurz an mich. „Na also, es klappt doch.

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Du bist auf dem richtigen Weg, Maus. “

Letzte Woche waren es noch 13,3 Kilo gewesen. Wir hatten gehofft, dass sie abnimmt, aber ganz sicher waren wir nicht. Isa ist eine von unseren Pflegehunden, ein rasseloser Mischling aus dem Ausland.

Sie findet fremde Menschen unnötig und braucht nur ihre Bezugsperson. Bei der ist sie die coolste, witzigste, süßeste Maus und würde am liebsten den ganzen Tag auf dem Schoß liegen. Aber sie hat ein paar Gramm zu viel auf den Rippen, und da sind wir konsequent. Gestern hatten wir sogar einen Versuch mit Mika gehabt, und es hatte richtig gut geklappt.

Wir hofften so sehr, dass die Leute sich für Isa entscheiden. Sie und Mika wären ein Dreamteam. Ich stellte sie ab und ließ die Leine dran. „Ab damit.

Tschüss, kleine Maus. “

Als ich zurückkam, ging ich zu Anduin. Er ist einer unserer schüchternsten Hunde, ein englischer Schäferhund, der ein Zuhause sucht. Er saß in HR4, versteckt in seinem Zwinger, weil direkt daneben gebaut wurde.

„Hallo Anduin. Hi. “

Ich warf ihm ein großes Stück Snack rein. Er zuckte zurück.

Er ist umweltunsicher, kennt nichts, hat nie wirklich was kennengelernt. Er kam aus einer Beschlagnahmung und hat weder den Kontakt zu anderen Menschen noch draußen in der Natur irgendwas gelernt. Deshalb ist er so ängstlich. Er taut schnell auf bei seinen Leuten, dann lässt er sich anfassen und kuscheln, aber er braucht jemanden, der ihn an die Hand nimmt und ihm die Welt zeigt.

„Wir lassen dich wieder in Ruhe, Anduin. Bis bald. “

Dann ging ich schnell zu den Kitten. Katoru und Haru heißen die beiden, und sie sind etwas über eine Woche alt.

Die Äuglein sind noch zu. Sie passen noch in meine Hände, zwei kleine Fellknäule. Die Mama, Hazel, ist vermutlich eine BKH oder ein Mix in dem schönen Schokobraun. Sie ist super süß und super zahm.

Mit den Kitten zieht sie sich zurück und passt gut auf ihre Brut höhle auf, aber vorher kam sie raus und hat mit uns gekuschelt. Das wird wiederkommen, wenn die Kitten größer sind. Ich machte ein Foto von den beiden. „Ihr seid so niedlich.

Ich möchte euch gar nicht hergeben. Wollt ihr in meine Jacke wohnen? “

Es ist traurig über jedes Kitten, das im Tierheim geboren wird. Einerseits freue ich mich, dass sie nicht auf der Straße landen, aber trotzdem ist es immer blöd, ungewollt Kitten in die Welt zu setzen.

Aber wenn sie dann da sind, sind sie halt auch arg niedlich. Ich brachte sie zurück zu Hazel. Die wartete geduldig in der Hütte, grummelte ein bisschen, aber sie war ganz fein, wenn man ihr die Kleinen zurückgab. „Da geht’s gleich an die Milchbar“, sagte ich und stellte die Kitten zu ihr.

Ich gab Hazel noch ein bisschen Schleckpaste aus der Tube, und sie leckte genüsslich. Wir machten langsam Schluss für heute. Am Mittwoch wollten wir wiederkommen, vielleicht ein bisschen später, so ab 11 oder 12 Uhr, und dann wieder ein Stream machen. Das war unser Versprechen an die Leute.

Zum Schluss raideten wir noch zu Fluggesellschaft, die am Flughafen Berlin Flugzeuge beim Landen und Starten beobachten. Als Kind war ich selbst immer mit meinen Eltern am Flughafen Flugzeuge gucken. Das liebe ich. Ich bedankte mich bei allen für die Donations, die Subs und die Bits und wünschte ein wundervolles Wochenende.

„Habt noch einen schönen Tag, Leute. Wir sehen uns Mittwoch oder am Wochenende wieder. “