Freddy ist ein ganz besonderer Kater. Er ist blind, aber das merkt man ihm kaum an, wenn man ihn kennenlernt. Er ist unheimlich lieb und verschmust – ein richtig toller Kerl. Selbst beim Impfen und Chippen war er ganz brav, hat kein einziges Mal gezuckt.

Das ist wirklich nicht selbstverständlich. Er zeigt auch überhaupt keine Anzeichen, dass er unbedingt nach draußen möchte. Dabei hatte er früher Freigang. Aber jetzt, wo er blind ist, darf er das sowieso nicht mehr.
Die Gefahr wäre einfach viel zu groß. Manche Katzen versuchen dann trotzdem, durch Türen auszubrechen und zu randalieren – Freddy nicht. Er gibt sich völlig entspannt, und das ist ein riesiges Plus. Wenn man einen blinden Kater adoptiert, sollte man am Anfang auf hohe Kratzbäume und erhöhte Schlafplätze verzichten.
Alles, was er braucht – Körbchen, Decken, Futter – steht erstmal auf dem Boden. So kann er sich gut orientieren und fühlt sich sicher. Wenn man merkt, dass er sich gut zurechtfindet, kann man langsam wieder höhere Kletter- und Kratzmöglichkeiten anbieten. Er darf selbstverständlich in die Höhe, aber man muss es behutsam austesten.
Geduld ist hier das A und O. Freddy trägt normalerweise einen Kragen, aber er kommt viel besser klar, wenn er den nicht anhat. Ohne Kragen findet er sich deutlich besser zurecht. Das hat man sofort gemerkt, als der Kragen ab war – er war richtig glücklich und viel entspannter.
Er ist insgesamt ein unkomplizierter, anhänglicher und einfach wunderbarer Kater. Sein einziges Handicap ist seine Blindheit, und das könnte es für ihn etwas schwerer machen, ein neues Zuhause zu finden. Aber wir hoffen sehr, dass sich bald jemand findet, der ihm ein liebevolles Zuhause schenkt. In den nächsten Tagen wird online ein Text über Freddy erscheinen, damit noch mehr Menschen auf ihn aufmerksam werden.
Wir haben ihn auch schon kurz im Stream gezeigt, aber wir wollen ihn nicht zu sehr stressen. Er ist eben ein ganz besonderer Kater, der einfach nur Liebe und ein sicheres Zuhause verdient hat.


