„Mir ist es wichtig, dass ich am Ende entscheide, wie ich mit meinem Tier umgehe“, sagte ich, als wir über Hundeschulen sprachen. Sie schlug einen Wesenstest vor, bei dem sich jemand als Gespenst…

„Mir ist es wichtig, dass ich am Ende entscheide, wie ich mit meinem Tier umgehe“, sagte ich, als wir über Hundeschulen sprachen. Sie schlug einen Wesenstest vor, bei dem sich jemand als Gespenst...

„Gut ausgelastet“, sagte ich und freute mich über die Nachricht. Ich erklärte ihr, dass es je nach Hunderasse und Zielsetzung unterschiedliche Ansätze gäbe. Sie erwiderte, sie habe zwar keine Haustiere, aber sie würde gerne ehrenamtlich mit Hunden Gassi gehen. „Ja, schön, dann was hält dich auf?

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Los geht’s“, antwortete ich und lächelte. Ich erzählte ihr, dass ich mit meinen beiden Hunden, als sie jung waren, etwa drei Jahre lang in der Hundeschule war. Das Rundumpaket fand ich gut, ich habe viel gelernt und die Hunde hatten Sozialkontakt. Aus zeitlichen Gründen mussten wir dann aufhören.

Sie nickte verständnisvoll. Dann kamen wir auf die Idee eines Wesenstests zu sprechen. Ich kannte die behördlich auferlegten Wesenstests für auffällige Hunde, aber sie meinte, ein Mensch würde sich als Gespenst verkleiden. Ich erklärte ihr, dass man bei solchen Tests manchmal mit einem Mantel am Hund vorbeigeht oder einen Regenschirm aufspannt, um Alltagssituationen zu simulieren.

Da verkleidet sich aber niemand als Gespenst, das war mir neu. Während wir weitergingen, bemerkte ich, dass mein Hund ein Leckerli gefunden hatte. Die Verbindung war stabil, aber es war seltsam – ich lief dieselbe Strecke wie letztens mit Paul, aber Pauls Internetantenne war wohl nicht so gut wie die von M. „Mir ist es wichtig, dass ich am Ende entscheide, wie ich mit meinem Tier umgehe, und nicht, dass du mir vorschreibst, was ich zu tun habe“, sagte ich bestimmend.

Sie verstand das und meinte, eine Hundeschule sollte für jedes Mensch-Hund-Team das Passende finden. Sie schlug vor, uns bei Instagram zu kontaktieren oder über Jenny, die meine Nummer hatte. Wir würden schon zusammenfinden. Dann kam die Sprache auf die Rollenverteilung im Rudel.

Sie erzählte, es gäbe Kundschafter, Leitwölfe und so weiter. Ich kannte diese Theorie aus meiner Ausbildung, aber ich stand ihr kritisch gegenüber, weil das Verhalten von Hunden situativ und tagesabhängig ist. Sie räumte ein, dass sie die genaue Herangehensweise nicht kenne.

Wir ließen das Thema ruhen und genossen den Spaziergang.