Die Nachricht kam mitten in der Nacht, und ich hätte sie beinahe nicht gehört, weil das Telefon auf lautlos geschaltet war. Als ich endlich aufwachte und das Display leuchten sah, stand da: Ruf mich an. Sofort. Es war meine Mutter, und sie rief nie mitten in der Nacht an.

Ich rief zurück, und ihre Stimme klang fremd. Nicht weinerlich, nicht panisch. Nur seltsam flach. Sie sagte: „Dein Vater ist weg.
“ Ich setzte mich auf. „Was heißt weg? “ Sie erklärte es mir zweimal, weil ich es beim ersten Mal nicht verstand. Er war am Abend zur Tankstelle gefahren, wie so oft, um Zigaretten zu holen.
Das war zwei Stunden her. Das Auto stand nicht wieder in der Einfahrt. Sein Telefon war ausgeschaltet. Seine Jacke hing nicht mehr an der Garderobe.
Ich hörte mich etwas sagen wie: „Er wird gleich zurückkommen. Vielleicht hat er jemanden getroffen. “ Meine Mutter sagte nichts darauf. Sie wusste genauso gut wie ich, dass mein Vater niemanden traf.
Er war ein Mann von Gewohnheiten. Um sechs Uhr Abendessen, um zehn Uhr Nachrichten, um elf Uhr Licht aus. Er vergaß nie, das Licht auszumachen. Er vergaß nie irgendetwas.
Ich fuhr noch in derselben Nacht hinüber. Die Fahrt dauerte vierzig Minuten, und ich stellte mir die ganze Zeit vor, was ich sagen würde. Dass es eine Erklärung gab. Dass er liegen geblieben war, dass ihm das Benzin ausgegangen war, dass er jemandem geholfen hatte.
Als ich in der Einfahrt stand, war das Garagentor offen und leer. Meine Mutter saß in der Küche, mit dem Rücken zur Tür, und starrte auf eine Tasse Tee, die längst kalt geworden war. Sie sah mich an, und ihre Augen waren trocken. „Ich habe alle angerufen.
Niemand hat ihn gesehen. “ Ich setzte mich ihr gegenüber und wusste nicht, was ich sagen sollte. Also sagte ich gar nichts und wartete. Wir saßen da, bis es hell wurde.
Am nächsten Morgen rief ich die Polizei an. Der Beamte am Telefon klang nicht alarmiert. Erwachsene Männer verschwänden manchmal, sagte er, und kämen dann wieder. Ich solle mir keine Sorgen machen, aber ich solle einen Termin machen, um die Vermisstenanzeige aufzugeben.
Ich machte keine Termine. Ich fuhr zur Wache und stand so lange am Schalter, bis mich jemand ernst nahm. Der Beamte, der uns aufnahm, hieß Kellner und hatte das Gesicht eines Mannes, der schon viel zu viele Vermisstenanzeigen aufgenommen hatte. Er fragte nach meinem Vater, nach seinen Gewohnheiten, nach seinen Kontakten.
Ich sagte: „Er hat keine Kontakte. Er hat mich und meine Mutter. “ Der Beamte nickte und schrieb etwas auf, das ich nicht lesen konnte. Dann fragte er, ob mein Vater Schulden habe.
Ob es Streit gegeben habe. Ob er vielleicht einfach eine Auszeit brauche. Ich sagte: „Nein. Er braucht keine Auszeit.
Er holt Zigaretten und kommt zurück. “
Die Polizei leitete die Suche ein. Nach drei Tagen war das noch immer alles, was sie taten: die Suche. Sie durchsuchten das Gebiet um die Tankstelle, sie sprachen mit dem Nachtschichtangestellten, der sich an meinen Vater erinnerte.
Er habe bezahlt, Zigaretten eingesteckt, sei dann zu seinem Auto gegangen und weggefahren. Normal. Ganz normal. Der Angestellte sagte, mein Vater habe nicht müde oder gehetzt gewirkt.
Er habe nicht einmal besonders schnell gesprochen. Es sei einfach ein Kunde gewesen, der Zigaretten kaufte. Ich hielt mich an dieser Beschreibung fest, als wäre sie ein Seil. Das Letzte, was jemand von meinem Vater sah, war ein normaler Mann, der Zigaretten kaufte.
Das heißt, dachte ich, dass nichts Schlimmes passiert sein konnte. Das heißt, dachte ich weiter, dass er irgendwo ist und gleich zurückkommt. Aber er kam nicht zurück. Die Tage wurden zu Wochen, und ich begann, die Routine meines Vaters nachzuspielen.
Ich fuhr dieselbe Route zur Arbeit, die er gefahren war, als er noch arbeitete. Ich stand morgens am Fenster, wo er immer gestanden hatte, wenn sein Kaffee fertig war. Ich öffnete seinen Schrank und roch an seinen Hemden, weil ich dachte, dass ich darin etwas finden würde. Ich fand nichts.
Meine Mutter weigerte sich, irgendetwas anzufassen. Sein Zimmer war abgeschlossen, und sie sagte, sie wolle es nicht betreten, bis er zurück sei. Ich fragte nicht, was das bedeuten sollte. Dass er zurückkommen würde, war für sie keine Hoffnung.
Es war eine Tatsache. Sie räumte seine Zahnbürste nicht weg. Sie deckte jeden Abend einen Teller für ihn ein, und wenn ich sie darauf ansprach, sah sie mich an, als hätte ich eine Frage in einer Sprache gestellt, die sie nicht verstand. Ich begann, selbst zu ermitteln.
Ich sprach mit den Nachbarn, mit seinen ehemaligen Kollegen, mit Leuten, die ich seit Jahren nicht gesehen hatte. Jeder erzählte mir dieselbe Geschichte: ein ruhiger Mann, höflich, unauffällig. Niemand wusste etwas Schlechtes über ihn. Niemand wusste etwas überhaupt.
Er hatte keine Feinde, keine Affären, keine Geheimnisse. Er hatte ein Bankkonto, das nicht angetastet wurde. Er hatte ein Handy, das bis zu dem Abend in der Tasche seiner Jacke gesteckt hatte und dann ausgeschaltet blieb. Der einzige Hinweis, der nicht verschwand, war die Tankstelle.
Ich stand dort eines Nachts, lange nach Mitternacht, und starrte auf das Gebäude. Der Angestellte, derselbe, der meinen Vater gesehen hatte, kam heraus und fragte, ob ich neu sei. Ich sagte: „Ich bin der Sohn des Mannes, der vor drei Wochen verschwunden ist. “ Er sah mich lange an.
Dann sagte er etwas, das ich nicht erwartet hatte. „Er hat zweimal bezahlt. “
Ich verstand nicht. Der Angestellte holte die Quittungen aus einem Ordner hinter der Kasse.
Zwei Quittungen, derselbe Abend, im Abstand von etwa zwanzig Minuten. Zwei Packungen Zigaretten, zweimal bar bezahlt. Ich fragte, ob sich mein Vater vielleicht verzählt habe oder ob er zweimal reingegangen sei. Der Angestellte zuckte mit den Schultern.
„Er ist einmal reingegangen. Er hat eine Packung gekauft, ist rausgegangen, ist zu seinem Auto gegangen. Dann ist er noch einmal reingegangen. “ Das ergab keinen Sinn.
Mein Vater rauchte eine Packung pro Woche. Er kaufte nie zwei auf einmal. Aber da waren die Quittungen, schwarz auf weiß. Ich fuhr nach Hause und legte die Quittungen auf den Küchentisch.
Meine Mutter sah sie an, hob sie aber nicht auf. Sie saß da, mit diesem flachen Blick, den sie seit dem ersten Abend hatte, und sagte: „Er hat sie für mich gekauft. “ Ich starrte sie an. „Du rauchst nicht.
“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich rauche nicht. Aber er hat gesagt, dass er mir welche holt. Für schlechte Tage.
“ Ich fragte nicht weiter. Ich wusste nicht, ob sie die Wahrheit sagte, aber ich wusste, dass sie es glaubte. In ihrem Kopf war mein Vater jemand, der nachts losging, um Zigaretten für sie zu holen, für den Fall, dass es ihr schlecht ging. Und das war so sehr mein Vater, dass ich beinahe weinte.
Die Wochen vergingen, und die Polizei stellte die aktive Suche ein. Sie sagten nicht, dass der Fall zu den Akten gelegt würde, aber sie sagten es auch nicht anders. Der Beamte Kellner rief mich an und sagte, dass es keine neuen Spuren gebe. Er sagte, dass die meisten Vermissten irgendwann wiederkämen oder dass man sie fände.
Er sagte nicht, dass es auch andere Fälle gab, aber ich hörte es in seiner Stimme. Ich sagte: „Sie finden ihn. “ Er sagte: „Wir geben unser Bestes. “ Dann legten wir auf.
Ich konnte nicht aufhören. Ich fuhr weiter zu der Tankstelle, stand dort manchmal stundenlang und sah den Autos zu. Ich kannte inzwischen die Schichten der Angestellten, die Geräusche der Zapfsäulen, den Geruch von Benzin und Kaffee. Ich begann, mir einzureden, dass mein Vater an diesem Ort eine Botschaft hinterlassen hatte.
Dass die zweite Packung Zigaretten ein Zeichen war. Aber ein Zeichen wofür? Dann, an einem Nachmittag, als ich wieder dort stand, kam ein alter Mann auf mich zu. Er war klein, hatte eine Schirmmütze auf und trug einen Mantel, der zu warm für den Tag war.
Er fragte, ob ich der Sohn von Herrn H. sei. Ich sagte ja. Er sagte: „Ich habe mit Ihrem Vater gesprochen, in der Nacht, als er verschwand.
“ Mein Herz machte einen Satz. Er fuhr fort: „Ich stand drüben an der Säule, und er kam auf mich zu. Er fragte mich, ob ich wisse, wo man hier in der Gegend gut wandern könne. “ Ich blinzelte.
„Wandern? “ Der alte Mann nickte. „Er sagte, er wolle eine Tour machen, ein paar Tage. Ich habe ihm gesagt, dass es hinter dem Wald alte Wege gibt, die fast niemand mehr benutzt.
“ Er zeigte Richtung Osten, wo die Landstraße in einen Wald überging. „Ich habe ihm gesagt, dass man da weit kommt, ohne jemanden zu treffen. “
Ich fragte, was mein Vater sonst noch gesagt habe. Der alte Mann zuckte mit den Schultern.
„Nichts. Er hat sich bedankt und ist gegangen. Ich habe ihn nicht mehr gesehen. “
Ich fuhr sofort los, in Richtung Wald.
Die Landstraße wurde schmaler, dann zu Schotter, dann zu einem Pfad. Ich parkte am Waldrand und ging zu Fuß weiter. Die Bäume schlossen sich über mir, und es wurde still. Nach einer Weile fand ich eine Lichtung, auf der eine Bank stand.
Sie war alt, halb verfallen, und auf der Rückenlehne war mit einem Messer ein Name eingeritzt. Nicht meines Vaters. Ein anderer Name. Aber ich setzte mich trotzdem hin und sah in die Bäume.
Ich weiß nicht, wie lange ich dort saß. Ich dachte an meinen Vater, wie er nachts mit seiner Zigarettenjacke losgegangen war und nach den Wegen gefragt hatte. Warum hatte er niemandem etwas gesagt? Warum hatte er meine Mutter und mich nicht wenigstens angerufen?
Ich versuchte, mir vorzustellen, wie er hier saß, auf dieser Bank, und was er gedacht haben mochte. Aber ich konnte ihn mir nicht vorstellen. Ich konnte mir nur das Auto vorstellen, das leer in einer Einfahrt stand. Als ich zurückkam, war es dunkel.
Meine Mutter saß wieder in der Küche, und der Teller war noch immer gedeckt. Sie sah mich nicht an, als ich hereinkam. Ich sagte: „Er hat nach Wanderwegen gefragt. In der Nacht, als er verschwand.
“ Sie hob den Kopf. „Wanderwege? “ Ich erzählte ihr von dem alten Mann, von den Wegen hinter dem Wald. Sie hörte zu, ohne mich zu unterbrechen.
Als ich fertig war, sagte sie: „Er hat immer wandern wollen. Wir haben es nie gemacht. Er hat gesagt, wenn er in Rente geht, dann geht er wandern. Jeden Tag.
“ Ihre Stimme war ganz ruhig. „Vielleicht ist er einfach losgegangen. “ Ich sagte: „Ohne zu sagen, wohin? “ Sie sah mich an.
„Wenn er gesagt hätte, wohin, dann hätte er zurückkommen müssen. So konnte er gehen, ohne wiederzukommen. “
Ich verstand nicht, was sie meinte. Oder ich verstand es, wollte es aber nicht.
Ich sagte: „Du glaubst, er ist freiwillig gegangen. “ Sie antwortete nicht. Sie stand auf, ging zum Fenster und sah hinaus in die Dunkelheit. „Ich weiß nicht, was ich glaube“, sagte sie.
„Ich weiß nur, dass er nicht weggebracht wurde. Er ist gegangen. Ob er freiwillig gegangen ist, weiß ich nicht. “
Das war das erste Mal, dass sie so etwas sagte.
Sie hatte sich bis dahin geweigert, überhaupt zu sagen, dass er vielleicht nicht zurückkommt. Jetzt stand sie da und sagte, dass er gegangen war. Ich wusste nicht, ob das Hoffnung oder Kapitulation war. Ich wusste nur, dass etwas in mir nachgab.
Ich suchte weiter. Nicht jeden Tag, aber oft. Ich ging die Wege hinter dem Wald ab, zuerst mit einer Karte, dann ohne. Ich fand alte Hütten, verfallene Zäune, ein verlassenes Jagdhaus.
Ich rief seinen Namen, bis mir die Stimme heiser wurde. Manchmal blieb ich über Nacht, lag in einem Schlafsack auf dem Boden einer Hütte und lauschte auf den Wind. Ich hatte nichts davon. Keine Spur, kein Zeichen, nichts.
Aber ich hörte nicht auf. Es war, als ob die Suche selbst zu meinem Leben wurde. Ich ging zur Arbeit, ich kam nach Hause, ich aß mit meiner Mutter, und dann ging ich in den Wald. Meine Mutter sagte nichts mehr dazu.
Sie deckte jeden Abend den Teller ein, und ich begann, mir nichts dabei zu denken. Es gehörte einfach dazu, wie die Kälte, die mit dem Herbst kam. Eines Tages, Monate nach seinem Verschwinden, kam der Brief. Er war an mich adressiert, mit der Hand meines Vaters geschrieben.
Meine Mutter legte ihn auf den Küchentisch und sah mich an, als wäre es das Normalste der Welt. Ich öffnete ihn mit zitternden Händen. Der Brief war kurz. Er begann mit den Worten: „Es tut mir leid.
“ Dann erklärte er, dass er nicht mehr konnte. Nicht wegen uns, schrieb er. Nicht wegen irgendetwas, das wir getan hatten. Er habe einfach gemerkt, dass er in seinem Leben nur noch eine Rolle spielte, und dass er nicht mehr wisse, wer er sei, wenn er die Rolle wegließ.
Er schrieb von einem Gefühl, das er seit Jahren hatte, einem Gefühl, das er nicht benennen konnte. Er habe gedacht, es würde verschwinden, wenn er nicht darauf achtete. Aber es sei nicht verschwunden. Es sei größer geworden, bis an den Rand.
Er schrieb, dass er uns nicht mitnehmen konnte, weil wir ihn davon abgehalten hätten. Nicht mit Absicht, aber einfach dadurch, dass wir da waren. Und dass er gehen musste, wenn er jemals herausfinden wollte, wer er ohne uns war. Ich las den Brief zweimal.
Dann las ich ihn laut vor, für meine Mutter. Sie saß mit geschlossenen Augen da, und als ich fertig war, sagte sie: „Er hat uns nicht verlassen. “ Ich sagte: „Doch, das hat er. “ Sie schüttelte den Kopf.
„Nein. Er hat sich selbst verlassen. Und er ist losgegangen, um sich zu suchen. “ Ich wollte widersprechen, aber ich fand keine Worte.
Es gab keine Adresse, keinen Hinweis darauf, wo er war. Nur einen Satz am Ende: „Ich weiß nicht, ob ich jemals zurückkomme. Aber ich wollte, dass ihr es wisst. Damit ihr nicht sucht.
“
Wir haben die Suche eingestellt. Nicht sofort, aber allmählich. Ich ging noch ein paar Mal in den Wald, aber ich rief seinen Namen nicht mehr. Ich lief einfach die Wege ab und sah mir die Bäume an.
Ich merkte, dass ich den Wald inzwischen kannte wie mein eigenes Zimmer. Ich wusste, wo die Wurzeln die Pfade kreuzten, wo die Bäche sich teilten, wo man stehen bleiben musste, um den Blick auf die Hügel zu sehen. Meine Mutter räumte den Teller weg, an dem Abend, nachdem der Brief kam. Sie wusch ihn ab und stellte ihn in den Schrank.
Sie ließ die Tür zu seinem Zimmer auf, einmal, und lüftete durch. Dann schloss sie die Tür wieder, aber sie schloss sie nicht ab. Ich sehe sie manchmal abends am Fenster stehen, und ich weiß nicht, woran sie denkt. Ich frage sie nicht.
Wir sprechen nicht viel über ihn, aber wir sprechen auch nicht über sein Fehlen. Wir sprechen über andere Dinge. Über das Wetter, über die Nachbarn, über Mahlzeiten. Es ist, als hätten wir einen neuen Grundriss unseres Lebens gebaut, mit einem leeren Raum in der Mitte.
Ich habe nie wieder etwas von ihm gehört. Keine Postkarte, keinen Anruf, keine Nachricht. Aber manchmal, wenn ich durch den Wald gehe, bleibe ich stehen und schaue auf die alten Wege, die fast niemand mehr benutzt. Ich stelle mir vor, dass er da draußen ist, dass er gegangen ist, ohne zurückzublicken, und dass er vielleicht irgendwo eine Bank gefunden hat, auf der er sitzt, mit einer Packung Zigaretten in der Tasche, die er nicht braucht.
Und ich denke an den Satz, den meine Mutter damals sagte, in jener Nacht, als sie zum ersten Mal über sein Gehen sprach. Sie sagte es nicht vorwurfsvoll. Sie sagte es, als würde sie eine Tatsache feststellen, die sie schon immer gekannt hatte: „Er ist gegangen. Ob er freiwillig gegangen ist, weiß ich nicht.
“
Ich glaube inzwischen, dass er freiwillig gegangen ist. Ich glaube, dass er an der Tankstelle stand, zum zweiten Mal, um die zweite Packung Zigaretten zu kaufen, nicht für meine Mutter, sondern für sich selbst, für die Reise, von der er wusste, dass er sie machen würde. Und ich glaube, dass er keine Angst hatte, als er losging. Ich glaube, er war erleichtert.
Ich werde nie erfahren, ob das stimmt. Und ich habe gelernt, damit zu leben. Manche Menschen gehen, nicht weil sie uns verlassen, sondern weil sie sich selbst nicht mehr ertragen.
Und manchmal ist das Einzige, was man tun kann, den Wald zu kennen, die Wege zu kennen, und zu wissen, dass sie da sind.


