„Wie ich im Vertrauen auf eine Handvoll Krebsschalen Stufen reparierte und einen kleinen Krieg gegen die Spaziergänger am Strand begann – gestern rief Dad dude an: ‚Lass uns zu den Stufen gehen.‘…

„Wie ich im Vertrauen auf eine Handvoll Krebsschalen Stufen reparierte und einen kleinen Krieg gegen die Spaziergänger am Strand begann – gestern rief Dad dude an: ‚Lass uns zu den Stufen gehen.‘...

„Ich nehme den anderen Weg oben über den Hügel zurück zum Strand“, sage ich in die Kamera. „Nicht dieselbe Strecke wie hoch. “

Vor mir liegt die kleine Stadt am Meer, hinter mir die Dünen. Ich bin schon seit dem frühen Morgen unterwegs, habe die Straßen abgeklappert, die ich sonst nur vom Strand aus sehe.

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Es ist fast acht Uhr, der Wind frischt auf, und ich habe immer noch ein Ziel vor Augen: die Stufen. Meine Stufen, die wir gestern repariert haben. Gestern Nachmittag, nach meinem Live-Stream, war Dad dude plötzlich voller Energie. Wir setzten uns aufs Sofa, schauten uns den Teil seines Auftritts in der Aufzeichnung an – über eine Stunde lang.

Danach sagte er: „Lass uns zu unserem Lieblingscafé fahren. “ Also fuhren wir. Und auf dem Heimweg meinte er: „Lass uns noch mal kurz zu den Stufen. “

Die Stufen gehören zu unserem regelmäßigen Spazierweg am Strand.

Gestern hatten wir sie repariert, neue Steine gesetzt, alles festgeklopft. Weil wir nicht wollten, dass jemand zu früh drauftritt, haben wir Muschelschalen von Pfeilschwanzkrebsen obendrauf gelegt. Die Schalen sollten wie eine Warnung wirken. „Das hält bestimmt“, hatte Dad dude gesagt.

„Wenn da jemand draufsteigt, merkt er es. “

Jetzt bin ich wieder unterwegs, um nachzusehen, ob die Schalen noch da sind. Ob wirklich niemand auf die frischen Stufen getreten ist. Doch der Weg dahin führt mich durch die Straßen der Stadt, und ich kann nicht anders.

Ich schlendere. Ich bin keine Sportlerin, die hier ihre Runden dreht. Ich bin eine Mosey-Frau, eine Bummlerin. Ich schaue mir die Häuser an, die Vorgärten, die Blumen.

„Oh, schau mal“, sage ich und bleibe stehen. „Da ist dieser kleine Steg, diese Holzbrücke. Ich wollte da schon immer mal rüberlaufen. “

Ein schmaler Boardwalk führt vom Gehweg weg, über das sumpfige Wasser, zu einem Haus hinüber.

Kein Schild. Nichts. Nur Holz und Wasser und Schilf. „Es steht nicht da, dass man nicht darf“, sage ich.

„Soll ich? Warum nicht? “

Ich trete darauf. Das Holz knarzt leicht.

Der Wind wird stärker, zerrt an meiner Jacke. Ich gehe ein Stück weiter, bis zu der Stelle, wo das Wasser darunter dunkel und matschig aussieht, voller versunkener Seegräser. „Dad dude wird es nicht glauben, wenn er erfährt, dass ich hier rüber bin“, sage ich und grinse. „Ich bin wie eine Profi-Bummlerin.

Ich laufe wieder zurück, bevor ich mich zu weit vorwage. Die kleine Brücke gehört sicher zu dem Haus da drüben, aber es hat mich niemand aufgehalten. Dann geht es weiter, den Hügel hinauf. Eine andere Straße, eine andere Gegend.

Ich kenne diesen Weg nicht. Noch nie bin ich hier gelaufen, und ich staune, wie anders alles aussieht, nur ein paar Meter weiter. „Wow, schau dir den Rasen an“, sage ich. „So grün.

Unser Rasen war auch mal so – im ersten Jahr. Dann ist alles gestorben. Der Bauherr hatte nur Grasnarben ausgerollt wie einen Teppich, die nie richtig angewachsen sind. Jetzt haben wir einen Garten voller Unkraut.

Aber er sieht grün aus, weil das Unkraut grün ist. “

Ich lache. „Wir wussten es damals nicht. Wir dachten, wir hätten einen schönen Rasen.

Dabei war er nur Deko. “

Ich bleibe vor einem Haus stehen, das mit Tulpen bepflanzt ist. „Tulpen“, sage ich. „Die Lieblingsblume meiner Schwester Jenny.

Dann fallen mir die Narzissen ein, die bei uns im Garten an den verrücktesten Stellen wachsen – im Rinnstein, im Blumenbeet, überall dort, wo der Regen die Samen von der Straße runtergespült hat. Wir schneiden sie ab und stellen sie in einer Vase in die Küche. „Die wachsen bei uns an den seltsamsten Orten“, sage ich. „Einfach Chaos.

Ich laufe weiter die Straße entlang, vorbei an sauberen Vorgärten und hübschen Eingangsbögen. Es ist eine gemütliche Gegend, nicht so abgeschottet wie die reiche Anlage, durch die ich vorhin gelaufen bin. Aber auch hier ist alles gepflegt. Auf der Rückseite einer weißen Säule entdecke ich eine Dose Pabst Blue Ribbon.

„Die müssen wohl eine Party gefeiert haben“, sage ich. Die Sonne steht höher, der Wind pfeift mir um die Ohren. Ich ziehe die Kapuze wieder über den Kopf. Andere Spaziergänger laufen in T-Shirts an mir vorbei.

Ich trage meine Winterjacke mit Kapuze und Regenhose – komplett eingepackt gegen den Wind von der Küste. „Andere tragen T-Shirts, ich laufe in voller Regenmontur herum“, sage ich. „Ja, ich bin auch die Person, die auf dem Boden liegt, um Pilze zu suchen. Das habe ich von einem Freund gelernt – er rollt sich wirklich im Gras, um verschiedene Arten zu finden.

Die Leute denken, ich übertreibe, aber ich mache das ernsthaft. “

Die Zuschauer im Chat kommentieren, und ich antworte, während ich weiterlaufe. Einige erzählen von ihrem geplanten Stream, andere wünschen mir einen schönen Samstag. Einer fragt, was das „C“ in meinem Namen bedeutet.

Ein anderer erwähnt Narzissen und ihren wissenschaftlichen Namen. „Narzissus“, sage ich. „Genau. Das ist der Fachbegriff.

Ich grüße Leute am Straßenrand, wünsche ihnen einen schönen Tag. „Willkommen im Stream, Joanne. Hallo, Sue. Schönen Samstag.

Allmählich nähere ich mich wieder dem Strand. Ich kann von hier aus das Büro von Mike sehen, den Pier. Die Wellen sind heute klein. Kein Sturm, nur ein stetiger Wind.

„So, jetzt geht es zu meiner eigentlichen Aufgabe“, sage ich. „Wir müssen zu den Stufen. Wir müssen die Stufen-Inspektion machen. “

Ich erinnere mich an die gestrige Unterhaltung mit Dad dude.

„Ich glaube nicht, dass jemand draufgetreten ist“, hatte er gesagt. „Aber wir haben die Krebsschalen draufgelegt, um die Leute abzuschrecken. Wir werden sehen. “

Jetzt, am Strand angekommen, werde ich sehen, ob seine Worte gestimmt haben.

Ob die Schalen noch auf den Stufen liegen. Ob niemand unsere Arbeit zerstört hat. Ich atme die salzige Luft ein. Der Wind ist kühl, aber die Sonne wärmt langsam.

Ich laufe schneller jetzt, nicht mehr bummeln. Vor mir liegt der Strand, dahinter das Wasser, und irgendwo dort sind die Stufen, die wir gestern repariert haben. „Ich bin gespannt, was uns erwartet“, sage ich noch, bevor der Wind meine weiteren Worte davonträgt.