Am Tag, als meine Millionär-Tochter mich im Seniorenheim besuchte, lächelte sie strahlend und sagte: „Papa, was hältst du von dem Luxushotel, das ich dir geschenkt habe? “ Ich saß da, völlig verwirrt, und fragte: „Welches Hotel? Ich wohne seit zwei Jahren hier im Heim. Ich habe nie von einem Hotel gehört.

“ Ihr Lächeln verschwand. Sie nannte den Namen eines Betreuers, Herrn Fischer, den ich nie gesehen hatte. Mein Blut gefror, als ich erkannte, dass meine eigene Tochter mein Geld und meine Lebensentscheidungen kontrollierte, ohne dass ich es wusste. Ich erinnerte mich an die 250.
000 Euro, die ich nach Gretas Tod geerbt hatte. Sabine hatte alles an sich gerissen. Meine Gedanken rasten. Wer war dieser Fischer?
Und wie viel von meinem Leben hatte meine Tochter bereits verkauft? Ich wusste nur eines: Ich würde nicht länger still sein. Zum ersten Mal seit Jahren beschloss ich, mich zu wehren – gegen mein eigenes Kind.


